Gemeinschaftspraxis Schünemann

Klaus Schünemann,
Dr. med. Martin Schünemann

Kontakt
 

Göttinger Str. 18 A
37176 Nörten Hardenberg
Telefon: 05503 1001

Sprechstunden
 

Mo-Do08:00 bis 12:30 Uhr
Mo14:00 bis 16:00 Uhr
Di+Do16:00 bis 19:00 Uhr
Fr08:00 bis 12:30 Uhr
und nach Vereinbarung

Diagnostik

  • B-Bild-, CW-Doppler- und Farbkodierte Duplexsonographie

    • nichtinvasives, d.h. nicht in den Körper eingreifendes und somit schonendes Ultraschall-Untersuchungsverfahren
    • nach dem Auftragen eines Gels auf die Körperoberfläche wird eine Schallsonde in der zu untersuchenden Region aufgesetzt
    • diese sendet und empfängt harmlose Ultraschallwellen
    • Blutströmung in Arterien und Venen in sämtlichen Körperregionen ist damit farbig darstellbar
    • routinemäßig werden bei uns untersucht:
      • extracranielle hirnversorgende Gefäße (Halsgefäße) 
      • Gefäße im Bauchraum (z.B. Darmgefäße, Lebergefäße ... ) 
      • Gefäße im Retroperitoneum (z.B. Nierengefäße, Bauchschlagader (Aorta) ...) 
      • Gefäße im Thorax / Mediastinum (z.B. Truncus brachiocephalicus, A. subclavia...) 
      • Arterien und Venen der Arme und Beine inclusive der Finger-, Hand- und Fußgefäße ... 
      • Gefäße innerhalb verschiedenster Organe ... 
    • bei uns Durchführung aller doppler- und farbduplexsonographischen Verfahren auch im Rahmen funktioneller Testungen
    • Einbeziehung neuer Techniken wie z.B. B-_Flow, Power-Doppler, 3D-Ultraschall, Harmonic Imaging- Verfahren sowie ggf. kontrastmittelverstärkter Ultraschallverfahren ...
    • kann in geübter Hand in den meisten Fällen eine weiterführende, belastende und potenziell komplikationsträchtige bildgebende Diagnostik vermeiden
  • Dopplersonographie

    • nichtinvasives, d.h. nicht in den Körper eingreifendes und somit schonendes Ultraschall-Untersuchungsverfahren
    • erfasst die Blutströmung in den Arterien und Venen der verschiedensten Körperregionen und stellt sie graphisch anhand von Kurven und Spektren sowie akustisch dar
    • nutzt den sogenannten Doppler-Effekt – d.h. eine Verschiebung einer Schallfrequenz bei Aussendung durch sich bewegende Schallquellen (zu hören z.B. auch bei vorüberfahrenden Autos mit Sondersignal oder bei vorüberfahrenden Rennwagen)
    • zusammen mit einer Darstellung der Gefäßstrukturen im B-Bild kann eine zielgerichtete optisch kontrollierbare Ableitung der Blutströmung vorgenommen werden – s. Duplexsonographie/Farbduplexsonographie
  • optische/elektronische Pulsoszillographie

    • dieses Verfahren misst die "Blutpulsation" z.B. im Bereich der Fingerkuppen und Zehen
    • dazu werden spezielle Messfühler wie ein Clip an den Finger- und Zehenendgliedern aufgesetzt
    • es lassen sich so z.B. Durchblutungsveränderungen durch Temperatureinflüsse, medikamentöse Einflüsse oder spezielle Kompressionsteste darstellen, was bei verschiedensten Erkrankungen wertvolle Hinweise für die Diagnosestellung liefert.
  • Venenverschlussplethysmographie

    • nichtinvasives, harmloses Verfahren zur Durchblutungsmessung
    • zunächst wird der Patient auf einer speziellen Liege gelagert, Manschetten ähnlich einer Blutdruckmanschette und Dehnungsmessstreifen werden an den Beinen angebracht
    • dient zunächst der Messung des Bluteinstromes insbesondere im Bereich der Beine
    • erfasst zudem das Fassungsvermögen an Blut (die Kapazität) in den Beinen und den Ausstrom des Blutes aus den Extremitäten
    • hieraus lassen sich Schlussfolgerungen bei verschiedensten Krankheitsbildern ziehen
  • Lichtreflexionsrheographie

    • nichtinvasives, harmloses Verfahren zur Messung der Blutfülle oberflächlicher Gewebeschichten.
    • wird bei Venenerkrankungen genutzt • der Patient sitzt, spezielle Messsonden werden an den Beinen fixiert
    • erfasst zunächst die Entleerung der Blutspeicher in der Haut des Unterschenkels unter Betätigung der Wadenmuskulatur, die die Blutspeicher leer "pumpt"
    • nachfolgend erfolgt eine Messung der Zeit, die bis zur Wiederauffüllung der Blutspeicher vergeht
    • kann im Zusammenspiel mit anderen Verfahren zusätzliche Beurteilungsparameter bei verschiedenen Erkrankungsbildern liefern
    • als isolierte Untersuchung und nicht absolut exakter Durchführung (wie z.T. öffentlich angeboten) ist diese Untersuchung aber in Ihrer Aussage zu unsicher, fehlerbehaftet und damit ohne wesentlichen Wert
  • Sonographie

    • nichtinvasives, d.h. nicht in den Körper eingreifendes und somit schonendes Ultraschall-Untersuchungsverfahren
    • nach dem Auftragen eines Gels auf die Körperoberfläche wird eine Schallsonde in der zu untersuchenden Region aufgesetzt
    • diese sendet und empfängt harmlose Ultraschallwellen
    • das Verfahren ermöglicht die Darstellung von Organen, Gefäßen und weiteren Strukturen in einem Schwarz-Weiss (engl. Brightness)-Bild
    • ist die Basismethode der Ultraschallverfahren, auf der andere Verfahren aufbauen (s. Farbduplexsonographie, Echokardiographie)
  • Kontrastverstärkte Duplexsonographie

    • ergänzendes Verfahren der Farbduplexsonographie
    • durch Injektion spezieller unbedenklicher Substanzen (kleinste Mikrobläschen) kann die Darstellbarkeit von Gefäßen bei schwierigen Untersuchungsbedingungen deutlich verbessert werden
    • damit gelingt die Gefäßdarstellung auch bei extrem schwierigen Abbildungsverhältnissen - weiterführende, belastende Diagnostik kann meist vermieden werden
    • spezielle technische Verfahren ermöglichen mit Hilfe dieser Echokontrastverstärker auch die noch bessere Darstellung der Durchblutung z.B. von inneren Organen
    • Darstellung der Hirnbasisgefäße
  • kardiologische Begleituntersuchungen

    Das häufig gemeinsame Auftreten von Herz- und Gefäßerkrankungen erfordert eine enge Verzahnung der entsprechenden diagnostischen und therapeutischen Abläufe.

    Weitreichende nichtinvasive und z.T. invasive kardiologische Diagnoseverfahren stehen zur Verfügung, um bei unseren Gefäßpatienten auch Begleiterkrankungen des Herzens zu erkennen und zu behandeln:

    • Langzeitblutdruckmessung
    • Langzeit – EKG
    • Farbdoppler- und Duplexechokardiographie (IGEL-Leistung)
    • Mittels Farbdopplerechokardiographie lassen sich die Blutströmungen im Herzen (und z.T. auch in den Herzkranzgefäßen – Koronarduplex) farbig darstellen und noch weitergehender analysieren.
  • Vorsorge und Früherkennung

    • mittels des hochauflösenden Ultraschalls kann der Gefäßwandaufbau genauer untersucht werden
    • vor allen anderen diagnostischen Verfahren ist es mit dem Ultraschall möglich, lange vor jeder klinischen Symptomatik Veränderungen an den Gefäßwänden sichtbar zu machen und bereits diskreteste Frühstadien der Arteriosklerose zu erfassen
    • somit kann das Risikopotenzial für Gefäßerkrankungen (z.B. mit ihren häufigen Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall) abgeschätzt werden
    • diese Untersuchung kann Hinweise auf den Grad der individuellen Gefährdung durch Herzinfarkt, Schlaganfall oder sonstige arteriosklerotisch bedingte Erkrankungen geben
    • durch die Untersuchung auf weitere Risikofaktoren für Arteriosklerose (Cholesterin, Triglyceride, Homocystein, Blutzucker ... ) kann das Risiko weiter spezifiziert werden
    • von Bedeutung ist ebenso die Erfassung einer familiären Belastung durch die Erhebung der Familienanamnese
    • bei Auftraten von Gefäßerkrankungen dienen diese Untersuchungen der Ursachenklärung und der Entscheidung über die Sekundärprävention (d.h. der Verhinderung weiterer Gefäßprobleme und Folgeschäden)

    Wir kooperieren mit allen anderen Abteilungen und Fachdisziplinen der umliegenden Krankenhäuser, den niedergelassenen ärztlichen Kollegen, sowie den ambulanten Pflegediensten und den umliegenden Palliativstationen in Göttingen und Northeim und dem stationären Hospiz an der Lutter in Göttingen-Weende.